
Übersicht
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„Ich kann doch gar nicht singen “, heißt es heute oft. Dazu kann ich
nur sagen: Singen ist erlernbar und Übungssache. Das Treffen der Töne ist
leichter, wenn sie dicht beieinander liegen, die Intervalle also klein sind.
Genau das trifft bei Kinderliedern meistens zu, sie sind also ein prima
Einstieg. Die stimmlichen Qualitäten eines Erwachsenen sind Kindern
ziemlich egal. Der Spaß beim gemeinsamen Singen hängt davon schließlich nicht
ab.
Auf einem Wochenendseminar habe ich erfahren, wie eng Stimme und Psyche zusammenhängen. Sich um die eigene Stimme zu
kümmern, kann also nicht nur auf musikalische Weise positiv wirken. Wer es
ernst meint, sollte wirklich mal ein paar Stunden Gesangsunterricht nehmen.
Ich habe weder eigene Kinder noch eine akzeptable Singstimme oder
fachliche Ahnung. Trotzdem macht mir das Singen mit Kindern unheimlich viel
Spaß. Vielleicht weil wir als Kinder
gewöhnt waren, dass so gut wie täglich "live"-Musik im Haus
war. Zum gemeinsamen Abwaschen und Abtrocknen wurde kräftig
geschmettert. Aber das ist über dreißig Jahre her.
Egal ob aus dem Fernsehen, der Radiowerbung oder dem Kindergarten, die allermeisten Kinder singen gerne etwas mit. Mit dem selbstständigen Singen sieht es heute etwas dünner aus. Das Hörvorbild bzw. Playback muss meistens dabei sein. Nur noch sehr wenige Lieder sind von zu Hause her bekannt. Der Musikunterricht kann das nicht ausgleichen. Aber wenigstens bieten Schule und Kindergarten Orte, wo ungehemmt gesungen werden darf. Versuche, das Singen aus diesen Enklaven zu befreien, gibt es, wenn auch mit wenig Erfolg.
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Musik für Kinder ist in diesem Land ein riesiger Markt, der aber wie das ganze Business vor allem im Sinne der großen Stars funktioniert. Kommerziell lohnend ist das „Marktsegment sinnfreier Kinderbeschallung“ (taz NRW), heile Welt mit Keyboardsoße. Wenigstens hat das Hitparadenprinzip zur Folge, dass viele Leute die selben Stücke kennen, sei es nun „Anton aus Tirol“ oder „In der Weihnachtsbäckerei“. Rolf Zuckowski hat mit der „Vogelhochzeit“, der „Jahresuhr“ oder der „Schulweg-Hitparade“ viele eingängige Stücke geschrieben, die geschickt in Richtung Mainstream-Pop arrangiert sind. Zuckowski bemüht sich inhaltlich durchaus um Anspruch (Umwelt, Toleranz, Verantwortung). Dennoch möchte ich alle Interessierten ermuntern, auch Kinderlieder anderer Sänger und Autoren zu entdecken. Es ist auffällig, dass Frauen in diesem Genre schwach vertreten sind.
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Einiges andere auf dem Markt ist zu Recht kein Bestseller. Nervig, wenn in den Texten andauernd Tiere vorkommen, die vermenschlicht irgendwelche neckischen Abenteuer erleben. Wenige Tierlieder haben den Charme von „Wenn der Elefant in die Disko geht“ des Dortmunders Klaus W. Hoffmann. Was macht nun z.B. diesen Song zum Hit?
für den Einsatz mit Kindergruppen:
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Das heißt: die Kinder können bald mitsingen und sich im Kreis zur Musik bewegen. Die Tierimitation wird im Text vorgegeben, wobei manchen besonders das groteske Stinktier Freude macht. Ein paar einfache Schritte zum Refrain, und schon ist der Kreistanz fertig. Bei der Rock-Version sind Disko-Bewegungen und Luftgitarre gefragt. Neue Strophen zu weiteren Tieren sind leicht zu dichten.
Ähnlich begründet sich der Erfolg von „Alle Kinder lernen lesen“ zur Melodie von „John Brown's Body“.
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Vorgänge, die sich verlässlich wiederholen, sei es im Tages- , Wochen- oder
Jahresrhythmus, geben Kindern Sicherheit. Das Gute-Nacht-Lied, der
gesungene Geburtstagsglückwunsch oder der Laternenumzug sind Beispiele für
musikalische Rituale. Diese Gelegenheiten sollte man bewusst nutzen,
um durch das Singen miteinander das Erleben von Gemeinschaft zu fördern.
Logischerweise sind die überlieferten Volkslieder oft vom Text her für Kinder nicht
verständlich. Das muss nicht heißen, dass man komplett auf sie verzichtet. Auch
altertümliche Ausdrücke und Sprachbilder haben einen Reiz, der sich schwerlich
in Worte fassen lässt. Auch beim Märchenerzählen soll man ja ruhig bei der
alten Sprache bleiben.
Dass unverstandenes und weltfernes Liedgut allmählich
durch neuere Kinderlieder abgelöst wird, ist andererseits ein Zeichen, dass wir
durchaus noch eine lebendige Kultur des Singens mit Kindern haben. „Immer
wieder kommt ein neuer Frühling“ (Zuckowski) ist der kindlichen
Lebenswelt sicher näher als „Im Märzen der Bauer“. „Der Kuckuck und der
Esel“ macht ebenso wie die alten Fabeln auch heute noch Kindern Spaß, selbst
wenn sie kaum je einen Kuckucksruf oder ein Iah vom Esel gehört haben.
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Bestimmte Spiele sind immer noch mit Versen und Liedern verbunden, die von
den Kindern selbstständig gesprochen, gesungen, weitergegeben und abgewandelt
werden. Spiellieder wie „Dornröschen war ein schönes Kind“ bilden dabei
die offizielle, von den Erwachsenen angeregte Kinderkultur. Abzählverse z.B.
von den zehn Zigaretten oder der kleinen Mickymaus sind Teil der anderen Kinderkultur,
an welcher Erwachsene wenig Anteil haben. Kinderwitze gehören auch dazu.
Beim Seilspringen in der Gruppe sind Reime unverzichtbar. Ich erinnere mich an so
wunderliche Zeilen wie die vom
Schneider Kikriki auf dem Berge Ararat. „Der König von Rom /Napoleon sein Sohn
/der war noch zu klein /um Kaiser zu sein“ - bei uns 150 Jahre
nach Napoleon auf der Straße im Umlauf - geht offenbar auf einen Spottvers
zurück, der um 1860 zum damals populären Tanz der Varsovienne gesungen wurde. Zu den
bekannten Kinderspielen „Plumpsack“ und „Katz und Maus“ gab es früher
entsprechende Kreistänze der Erwachsenen. (s. H. Oetke, Volkstänze)
Etwa ab zwei Jahren sind Kinder in der Lage, eine kleine Melodie
nachzusingen. Die folgende Zeit ist wahrscheinlich am besten geeignet,
Freude an der musikalischen Betätigung zu wecken. Ein Bewusstsein für die Stimme als Instrument lässt sich
schon in der Kindergartenzeit mit spielerischen
Übungen anbahnen. Laut und leise, hoch und tief können auch körperlich
ausgedrückt werden. Spielerische Formen der Stimmbildung sind sinnvoll und
machen Spaß: z.B. Tier- oder Maschinengeräusche nachahmen oder erfinden.
Fachleute sagen, dass man die Lieder auf keinen Fall zu tief anstimmen und sich
nach der natürlichen Tonlage der Kinder richten solle. Das ist für mich und
sicher auch viele KollegInnen ein Problem. In den
Schulliederbüchern sind die Noten normalerweise gut für Sopran
eingerichtet, bei Tonträgern ist dies nicht immer so. Evtl. ein Instrument für
den ersten Ton zur Hand nehmen. Und los geht's!
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Kinder lieben Reime und Rhythmen. Ein singbarer Vers setzt zusätzlich
noch voraus, dass Tonlängen und Melodie zum Sprachrhythmus passen. Am
einfachsten ist es, zunächst einen den Kindern bekannten Liedtext abzuwandeln,
z.B. in dem man neue Strophen erfindet. Bekannte Beispiele: „Wenn (die
Schlange) in die Disko geht“ oder, noch einfacher, beim Katzen-Tatzen-Tanz: „Mit
dem ... tanz ich nicht, ist mir viel zu ...ig/lich“.
Eine Melodie zu einem gegebenen Text zu finden, geht aber auch.
Zunächst macht man sich den Sprechrhythmus deutlich, indem man dazu klatscht.
Außer der Tonlänge ist hier die Betonung wichtig. Bei dem folgenden
Sprechgesang experimentiert man ein wenig mit der Tonhöhe, und fertig.
Günstig ist auch die Rondoform. Ein einfacher A-Teil wird von der Gruppe
immer wiederholt, die Teile B, C, D jeweils von einzelnen gestaltet. Der Ablauf
ist dann ABACADAE.. Das funktioniert natürlich auch sehr schön mit
Instrumenten.
Zunächst geht es eher darum, bekannte „Bausteine“ neu zusammenzusetzen und
Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu gewinnen.
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Kanons sind die offensichtliche Wahl und „Bruder Jakob“ ist
unverwüstlich. Zur Abwechslung kann es ja mal die türkische Version „tembel
çoçuk“ sein.
Beginnen kann man mit Sprechkanons. Jede Gruppe bekommt ein Wort
verschiedener Tonlänge, das immer wiederholt wird z.B. Wind / Wol-ken /
Re-gen-schir-me / vie-le klei-ne Re-gen-trop-fen /
Tonlängen: Ganze / Halbe / Viertel / Achtelnote.
Dies kann man gut mit Rhythmusinstrumenten unterstützen.
Beliebt sind z.B. „Was müssen das für Bäume sein“ oder die „Pepperbillies“,
weil zum Kanonsingen noch verschiedene Bewegungen kommen und die Gruppe sich
elefanten- bzw. dampflokartig durch den Raum bewegen kann. Auch das
Begrüßungslied „Aram sam sam“ kann als Kanon gesungen werden.
Einfach und effektvoll ist das Ostinato. Töne oder Wörter werden als
Begleitung stereotyp wiederholt z.B. „knusper, knusper“ zum Kanon „Knusper
knäuschen, wer knuspert an meinem Häuschen“.
Beim Quodlibet werden mehrere passende Lieder gleichzeitig gesungen,
z.B. „O du lieber Augustin“ und „Heut kommt der Hans zu mir, freut
sich die Lies“. Diese schon von Bach genutzte Form ist aber eher was für
geübte Sänger/-innen.
Den Nutzen von Liedern haben FremdsprachenlehrerInnen schon vor Jahrzehnten entdeckt. Ich habe für meine 2. Examensarbeit einige Lieder mit 5. und 6. Hauptschulklassen eingeübt, bei denen bestimmte grammatische Strukturen ("It's raining today") eingeübt wurden. Im heutigen Englischunterricht der Grundschule wird ganzheitlicher vorgegangen. Neben neuen, poppigen Songs von der CD greife ich gerne bei bestimmten Themen auf Traditionelles zurück.
| Old McDonald (animals) | |
| Apples and Bananas (food) | |
| Head and Shoulders, If you're happy (body) |
Wichtig ist, dass man sich dabei bewegen oder Geräusche machen kann. Die
Kinder sollten daran gewöhnt werden, auch ohne Tonträger und in kleineren
Gruppen etwas zu singen bzw. vorzutragen. Rhythmisches Sprechen wie beim Rap
("chant") kommt gut an. Hierzu kenne ich Beispiele zu den Themen
"shopping" und "at school".
Auch einfache Verse wie Abzähl- und Seilspringreime ("Teddy Bear turn
around") sind beliebt. An traditionellen "nursery rhymes" gibt es
eine große Auswahl. Es muss nicht unbedingt "Humpty Dumpty"
sein.
Auf dem Flohmarkt habe ich jenes rote Büchlein entdeckt, auf das sich
offensichtlich meine damaligen EnglischlehrerInnen gestützt haben: "It's
fun to sing" von Peter Kahl/Hermann Schütt, Diesterweg-Verlag.
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Manche Lieder wie diese von F. Vahle sind speziell darauf angelegt, Migrantenkinder einzubeziehen. Das Spiellied vom Elefant auf dem Spinnennetz gibt es in vielen verschiedenen Sprachen. Mit „Paule Puhmanns Paddelboot“ werden die Kinder symbolisch auf einer Reise rund ums Mittelmeer abgeholt und in ihrer Sprache begrüßt.
Seit einigen Jahren gibt es ganz speziell Weltmusik für Kinder. Vorreiter waren Pit Budde und Josefine Kronfli mit der CD "Karibuni Watoto", die Einblick in die Lebenswelt afrikanischer Kinder gibt. Die Lieder und Geschichten sind ins Deutsche übertragen und gut arrangiert. Die Gruppe Karibuni stellt noch weitere Länder und Regionen musikalisch vor.
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Dass Singen gesund ist, haben wir schon immer geahnt. Angeblich stärkt es
sogar das Immunsystem. Wie dem auch sei: Beim Singen werden nicht nur die
Stimmbänder eingesetzt. Mindestens die obere Körperhälfte ist mit
einbezogen. Kinder, die für sich selbst singen, sind dabei in der Regel
zufrieden und fröhlich. So ein Kind selbstvergessen singen zu hören, macht
einfach Freude.
Singen hat viel mit Atmen zu tun und die Atmung wiederum mit dem Wohlbefinden. Die gängigen Entspannungstechniken trainieren das richtige Atmen. Vielleicht hilft es aber einfach, was „rauszulassen“. Dazu kommt der textliche Gehalt. Das Lied von der mutigen Maus, die (fast) niemals Angst hat, wird von den jüngeren Schulkindern sehr gerne aufgenommen und im Dialog gespielt.
Kinderlieder werden inzwischen gezielt für therapeutische Zwecke z.B. bei Entwicklungsrückständen eingesetzt. So konnte ich kürzlich ein Gruppe von Schulanfängern erleben, die sich nach Anleitung einer Motopädin zu „Wenn der Elefant in die Disco geht“ bewegte und offensichtlich Spaß dabei hatte.
Das Ansprechen von Kindern zwingt dazu, ein Thema so zu durchdenken, dass man es in wenigen Sätzen auf den Punkt bringen kann. Dies lässt Kinderlieder zu ernsten Themen im besten Fall so eindrücklich funktionieren wie K.W. Hoffmanns „Im Land der Blaukarierten“ zum Thema Integration bzw. Rassismus. Bei einigen guten Kinderlieder-Machern drängt sich der Verdacht auf, dass sie das, was sie den Erwachsenen sagen wollen, eben in Kinderlieder gepackt haben. Speziell die Religionspädagogen haben sich frühzeitig um ansprechende Lieder als zeitgemäße Verpackung der christlichen Botschaft bemüht.
Seit der der „Entdeckung“ des Kindes im 18. Jahrhundert beschäftigen sich Erwachsene mit
Kinderliedern, die zunächst mit pädagogischer oder romantisierender Tendenz
verfasst wurden. Ein ganzes Genre mit Kinderbüchern, -versen, -liedern
entstand. In Zeiten des Umbruchs von der Industrialisierung bis heute erscheint
es für Erwachsene attraktiv, selber
noch mal eintauchen in die übersichtliche, kleine Welt und alles Böse draußen
zu lassen. Es gibt aber noch andere Gründe. Lediglich den Kindern ist in unserer Kultur zugestanden,
spontan zu singen und dieses Singen als selbstverständliche Lebensäußerung zu
gebrauchen. Auch wunderbar poetische Texte kommen als Kinderlied daher, etwa die
Reise des Jungen in der Seifenblase von den Machern des „Jodelfroschs“
(s.u.) Wer vor Kindern auftritt, braucht keinen literarischen Anspruch zu
simulieren, um ganz selbstverständlich auf Deutsch singen zu dürfen.
Außer zum beruflichen Gebrauch habe ich aus anderen Motiven Spaß an
Kinderliedern. Diese heißen Phantasie, Spaß und Blödsinn; Dinge, die im
Erwachsenenleben zu kurz kommen. „Ich möcht nichts andres sein/ als
ein Trompetenschwein“ (Ferri) oder der wackelnde Dackel Waldemar sind doch
sonst höchstens im Karneval denkbar. Dagegen haben Nonsens-Reime einen
festen Platz in der Kinderkultur.
Heutige Erwachsene suchen im Kinderlied nicht nur nostalgische Erinnerung,
sondern den Kontakt zum „inneren Kind“ (F. Vahle).
Die Zeitschrift Praxis Grundschule widmete ihre Ausgabe September 05 dem Thema Singen mit Kindern und bietet gute Anregungen für die Schulpraxis.
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| Der Alt-Meister. Fredrik Vahle
hat seit 1972 eine Menge Lieder und Geschichten veröffentlicht. „Der
Katzentatzentanz“,
der „Hahn auf dem Hühnerhof“ oder „Pitsch, Patsch, Pinguin“
haben in vielen Kindergärten einen festen Platz. Wer sich für die Geschichte des Kinderliedes im sozialen Kontext interessiert, sollte Vahles Taschenbuch „Kinderlied - Erkundungen zu einer frühen Form der Poesie im Menschenleben“ lesen. (Beltz - Verlag 1992) | |
| Gerhard Schöne war schon zu DDR-Zeiten ein renommierter Liedermacher. Seine Aufnahmen bestechen durch Poesie und ausgefeilte akustische Arrangements. Mir gefallen die ins Deutsche übertragenen Lieder aus aller Welt am besten. Und „Mein Papa druckt Falschgeld im Keller“. |
| Die beiden Berliner Lehrer Jens A. Bose und Bernd Granzin haben den sehr gelungenen Jodelfrosch, Cassette und Buch, herausgebracht. Wunderbar das Lied vom Mond, der in den Teich fällt. | |
| Von vielen anderen gibt es bewährte Lieder, z.B. Detlef Jöcker, Ferri oder
Werner Kötteritz. Die Seiten von Kindermusik.de stellen weitere Liedermacher und Gruppen mit Hörbeispielen vor. |
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Hier ein Dutzend Lieder, die ich mit Grundschulkindern gerne singe:
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Da ich diese Seite legal einwandfrei halten und einen gewissen Umfang nicht überschreiten möchte, veröffentliche ich hier keine Texte oder Noten. Gedruckte Liedersammlungen gibt es genug. Ich benutze gerne die folgenden Bücher, zu denen auch Tonträger lieferbar sind :
Klassenhits, 143 Lieder rund um die Schule, Hrsg. VBE , Kontakte - Verlag 1999,
Kolibri, das Liederbuch für die Grundschule, Schroedel 1995
Tipp: 5 Songs aus den Pippi-Langstrumpf-Filmen
Hering/Meyerholz, Kinderlieder zum Einsteigen und
Abfahren, Voggenreiter
1986
Tipp: Ausführliche Anleitung zum Begleiten auf der Gitarre und „Meine
Biber haben Fieber“
| Liedertexte aus aller Herren Ländern finden sich bei ingeb.org. | |
| Kommentierter Überblick über neu erschienene Tonträger, was Hörbücher, Lehrmaterial u.a. einschließt, auch als Buch erhältlich: Töne für Kinder |
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Die Liedermacher gebrauchen oft lieber andere Bezeichnungen für ihr Genre,
um die angelegten Missverständnisse zu umgehen. Kinderlieder können von
Kindern, für Kinder, erziehend und belehrend oder frech und unterhaltsam sein.
Es gibt persönliche, spontane, durchkomponierte, vermarktete, fast vergessene
oder neu geschriebene. Offenbar existieren bei allen Völkern der Welt
musikalische Formen, die irgendwie Kinderlieder sind. Dabei wird oft das Kind
gezielt als Kulturträger und- überlieferer gesehen.
Auf ansprechende Weise beleuchtet Thomas Freitags Taschenbuch verschiedene
Aspekte des Themas:
Das Kinderlied - Ein alphabetisches Lesebuch, Lugert - Verlag Oldershausen
2000
mit einem Vorwort von Fredrik Vahle
Der Autor Th. Freitag scheut sich nicht vor großen Worten: "Die Kinderlieder sind ein musikalischer „Urstoff“, ein universelles „Spielzeug“ und eine Angelegenheit des täglichen Lebens. Zu den Merkmalen zählen Einfachheit und Wahrhaftigkeit, interessante Vielgestaltigkeit ebenso wie immer währendes Klischee, universelle Brauchbarkeit und künstlerische Erhabenheit. Diese Vielfalt liegt wohl vor allem darin begründet, dass es um das Lied und Singen des mobilsten Liedträgers geht - nämlich des Kindes."
Egal ob zu Hause, in der Schule oder sonstwo: Viel Spaß beim Singen!
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