irische Lieder

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Sorry, hier gibt es keine Klangdateien oder Noten. Eine große Zahl irischer Texte findet Ihr z.B.  hier. Weitere Tipps auf der Linkseite.

Typisch irisch?

Die ersten Wegbereiter für irische Lieder hierzulande waren zweifellos die Dubliners. "Whiskey in the Jar" und "Wild Rover" kennt wohl jeder. Außer der Kategorie Rauf & Sauf prägen Rührstücke wie "Danny Boy" das Bild vom spaßliebenden, aber sentimentalen Iren. Als geschichtsbewusstes Volk haben die Leute von der Grünen Insel Songs über längst vergangene Schlachten oder die große Hungersnot der 1840er überliefert, aber auch später neu verfasst. Zwiespältig sind die Auswandererlieder. Neben der Freude auf den zu erwerbenden Reichtum im Wunderland Amerika gibt es viel Bitterkeit und Heimweh. Neuere Songs wie From Clare to Here (aus England) oder  Green Fields of France (aus Australien) brachten es schnell zu enormer Popularität, teils über die irischen Charts. Der sehr einflussreiche Sänger Christy Moore hatte ein Händchen für die Auswahl eingängiger Songs, egal woher sie kamen. Er sagt von sich selbst, er singe unter keiner (Landes-)Flagge. 
Allerdings haben manche Musiker von der Grünen Insel die Gabe, Stücke zu adoptieren und irisch klingen zu lassen, pardon: Liedern anderen Ursprungs „eine gute Heimat zu geben“, wie sie selbst es nennen. 
Fields of Athenry ist noch keine 40 Jahre alt, hat es aber über die Fußballstadien zur Hymne gebracht die überall auf der Welt für Irland steht. Was sie dort singen, singen die Iren eben mit Überzeugung.

 

“Songs are magic carpets“ (Pete St. John, songwriter)

Freiheitskampf

Patriotische Lieder vom Kampf gegen die Briten gehören seit Jahrhunderten zum Kernbestand irischen Liedguts. Sie bewegen sich textlich zwischen Militanz und romantischer Verklärung. Früheste Vorläufer sollen bardische Erzählungen über große Schlachten sein, die bis ins 12. Jahrhundert zurück reichen. 

 Ein paar ältere und jüngere Beispiele: 

Brennan on the Moor ein irischer Robin Hood, der 1804 gehängt wurde
Four Green Fields überliefertes Sprachbild: Irland als alte Frau, von deren vier Feldern (= Provinzen) eins besetzt ist
Rising of the Moon romantische Verschwörung im Mondschein , inspiriert von Aufständen im Jahr 1798
A Nation Once Again  Pathos der Bewegung für nationale Einheit, anzutreffen in vielen europäische Ländern des 19. Jahrhunderts
The Peeler and the Goat Spott über die Besatzer: Polizist will Ziege verhaften
The Foggy Dew Darstellung eines wichtigen historischen Ereignisses, hier Osteraufstand 1916
Michael Collins Loblied auf einen Freiheitskämpfer und Politiker, der ermordet wurde

Mit gesungenen Bekenntnissen zur IRA macht(e) man sich auch in Irland oder den USA nicht unbedingt Freunde. Die Clancy Brothers und die Dubliners haben Lieder oder Strophen mit eindeutiger  Stellungnahme nicht ins Repertoire aufgenommen. Die Wolfe Tones wurden wegen ihrer unverschleierten politischen Position von den Medien weitgehend boykottiert, waren aber trotzdem recht erfolgreich. 
Das Macho - Klischee des edlen, mutigen Helden, der bewaffnet für die gute Sache streitet, vernebelt den Blick auf die brutale Realität der Kämpfe in Nordirland. Statt solcher Lieder sollte man lieber "There were Roses" von Tommy Sands singen, das die Gewalt beider Seiten anklagt.
Es sollte vielleicht auch zu denken geben, dass gerade die beiden Sänger mit dem deutlichsten politischen Profil, der verstorbene Luke Kelly von den Dubliners und Christy Moore, englische Stücke in ihr Programm genommen haben. Die Konfliktlinien verlaufen eben nicht mehr unbedingt wie die Ländergrenzen.

Andere Helden

Die besungenen Taten sind aber nicht  auf den bewaffneten Kampf beschränkt. Helden aus der Welt des Sports können Boxer und Ballspieler, aber auch Rennpferde oder Windhunde sein. Oft haben diese Sport- Balladen nur regionale Bedeutung und Verbreitung.  Sie erinnern an die Zeit, als neue Lieder geschrieben wurden, um bemerkenswerte Ereignisse überhaupt bekannt zu machen. Hier werden noch buchstäblich  Loblieder gesungen. 

Liebeslieder

Die Beliebtheit und Bekanntheit irischer Lieder wurzelt nicht zuletzt in romantischen Love Songs. Angeblich gehen sie auf die französischen Troubadoure des Mittelalters zurück, deren Einfluss mit der Invasion der Normannen  auf die Grüne Insel getragen wurde. Mir fallen als Titel ein:

The Star of the County Down
She moved through the Fair
As I roved out

Oft waren Varianten überall auf den britischen Inseln verbreitet. Mit Trennung, Tod und Untreue ist man bald bei dem Stoff, aus dem die Balladen sind (s. dort). 

Natur und Heimat

Gern wird auch die Schönheit der Natur, ein bestimmtes Dorf oder eine Sehenswürdigkeit (z.B. Cliffs of Dooneen) besungen. Manchmal haben, wie anderswo auch, die Blumen, Tageszeiten oder das Wetter symbolische Bedeutung.

Sängerinnen 

Wie überall gab es in Irland das Singen, das den Alltag begleitete und daher großenteils nichtöffentlich war. Wiegenlieder, Arbeitslieder, Liebeslieder: eine weitgehend von Frauen getragene Kultur. Sie sangen und musizierten im Familienkreis, im Rahmen der Nachbarschaft. Dubliners, Chieftains, Planxty - die neuen Stars der irischen Musik waren fast ausnahmslos männlich. Auch schien es kaum jemand zu stören, dass Frauen nur als Randerscheinung vorkamen. Zum Glück hat hier in den letzten 30 Jahren ein  Wandel stattgefunden. Die Rollenklischees leben dort wie hier trotzdem noch. 
An dieser Stelle möchte ich ein paar irische Sängerinnen nennen, die sich weiterentwickelt haben, aber - im Gegensatz zu einigen anderen - ihren Wurzeln treu geblieben sind. In ihrem Repertoire sind tolle Lieder zu finden, denen ich weite Verbreitung wünsche. 

Dolores Keane - die erste große Sängerin des Revivals, Zusammenarbeit mit De Dannan 
Frances Black und Aoife Scott - aus einer starken musikalischen Familie
Geraldine McGowan - früher mit Oisin unterwegs, heute in Doolin anzutreffen 
Cara Dillon - auch in Deutschland unterwegs
Niamh Parsons - keine Angst vor schwierigen Themen
Muireann Nic Amhlaoibh - Sängerin von Danú, Erstsprache Gälisch
Eilis Kennedy - führt in Dingle ein Restaurant
Karan Casey - wurde mit der Band Solas bekannt und schlug danach eine Solokarriere ein
Heidi Talbot - mit ihrem schottischen Ehemann John McCusker ein Traum - Duo
Niamh Dunne - Sängerin und Fiddlerin bei Beoga 

Irinnen mit eigenen Liedern sind eher selten. Eleanor McEvoy ist eine bemerkenswerte Ausnahme.

Liedersänger und -macher

Wer hat eigentlich die populären Songs Ride On, A Pair of Brown Eyes oder City of Chicago geschrieben? Obwohl sie erst 20-30 Jahre alt sind, führen die Lieder  längst ein Eigenleben. Die Autoren Jimmy MacCarthy, Shane McGowan und Barry Moore sind weniger bekannt. Viele irische Gruppen und Solisten singen alte und neue Songs bunt gemischt. Dass jemand wie ein deutscher Liedermacher ausschließlich Eigenes zu Gehör bringt, dürfte eher selten sein. Andy Irvine und Christy Moore gehören zu den bekanntesten irischen Sängern aus der Folkszene. Sie haben aber auch eigene Songs geschrieben. Die beiden haben sich intensiv mit traditionellem Material - übrigens nicht nur aus Irland - beschäftigt, bevor sie eigene Lieder in ihr Programm aufnahmen. So wurde es möglich, dass neue Songs so klingen, als seien sie schon immer da gewesen. Sean Keane zum Beispiel lässt alles was er singt schon durch seinen Akzent und die Verzierungen total irisch klingen. z.B. Sting's Fields of Gold. Was das eigene Repertoire angeht, solltet Ihr nicht unbedingt warten, bis Christy Moore, Finbar Furey oder Mary Black ein (nicht-irisches) Lied bekannt machen. 

“All songs are living ghosts and long for a living voice“ (Brendan Kennelly, Irish poet)

Music Hall und Parlour Songs

Nicht alle Lieder, in denen Iren vorkommen, stammen auch aus Irland. Einige bedienten Klischees in den Ländern, wohin sie ausgewandert waren. 
It's a Long Way to Tipperary, bekanntes Soldatenlied aus der Zeit des 1. Weltkriegs, wurde von dem Engländer Jack Judge für die Show einer Music Hall geschrieben, einer Art Varieté. Inhalt: Der ausgewanderte Paddy schreibt aus London an seine Molly in Irland und wird als ziemlicher Tölpel vorgeführt. 
Auch das Schaustück der Dubliners u.a., The Rocky Road to Dublin, wurde zunächst in England durch den Music Hall - Sänger Harry Clifton (1824-1872) populär gemacht. Der Text über die Missgeschicke eines Auswanderers stammt von einem D K Gavan, die Melodie war wohl schon vorhanden. 

Als das Klavier im 19. Jahrhundert die bürgerliche gute Stube eroberte, enstanden die Parlour Songs. Sie wurden nach Noten gesungen,  teils mit alten, teils mit neuen Texten und Melodien. In den USA gab es auch eine betont irische Variante. When Irish Eyes Are Smiling - Kitsch wurde gern genommen. Das Aufkommen des Radios beendete diese Ära um 1920. Überlebt haben Stücke wie Molly Malone und Danny Boy, die man eigentlich nur "tongue in cheek" singen kann - mit einer guten Prise Ironie. 

Englisch, irisch und gemischt

 Eigentlich sind irische Lieder in englischer Sprache eher eine neuere Erscheinung. Die Landessprache war schließlich (irisches) Gälisch. In den Gaeltacht - Gebieten im Westen des Landes, etwa in Donegal und Connemara, wird es noch als Umgangssprache gesprochen (Karte). 
  Auch auf den nordwestlichen Inseln Schottlands wird noch auf gälisch gesprochen und gesungen. (s. Keltisches) Mit der englischen Sprache hat Gälisch ungefähr so viel zu tun wie Deutsch mit Polnisch. Es sind also zwei sehr unterschiedliche sprachliche Systeme. Da aber Englisch seit mehreren Jahrhunderten dominiert, ist die Masse irischer Lieder in englischer Sprache.
Die älteren englischsprachigen Lieder haben verschiedene Ursprünge: die englischen und schottischen Siedler des 17. Jahrhunderts (die zahlreich nach Nordirland strömten), brachten ihre Musik mit. Wenn Iren selbst  in englischer Sprache schrieben, wird das Resultat als anglo - irisch bezeichnet. Die in England massenhaft gedruckten Liederblätter mit Balladen fanden in Irland ebenfalls Verbreitung.
 Interessant sind Lieder mit sprachgemischtem Text, z.B. "Suil a ruine" . Phrasen, Zeilen oder ganze Verse wechselten zwischen den Sprachen hin und her. Musikalisch findet man viele ausdrucksstarke Melodien, oft jenseits des Dur/Moll-Systems. Folkfans hierzulande haben gälische Lieder wahrscheinlich zuerst durch die Gruppen Clannad oder Altan kennengelernt. Beide haben familiäre Wurzeln in Donegal mit seinen gälischen Sprach-Inseln.

Sean Nós

Wenn man sich für den Kern des traditionellen irischen Liedguts interessiert, stößt man bald auf den Begriff Sean Nós ('auf die alte Art'). Historisch geht dieser Stil wohl auf die Tradition der Barden zurück. Sie verfassten Verse nach strengen Regeln. Es handelte sich eher um eine Art Kunstmusik.  Sean Nós - Gesang  entsprach kaum unseren heutigen Hörgewohnheiten. Grob lässt er sich mit den folgenden Punkten charakterisieren:

es wird unbegleitet und in irischer Sprache gesungen
die Melodie ist in freiem Rhythmus in Phrasen gegliedert
man benutzt kein Vibrato
Emotionen werden durch Variationen und Verzierungen ausgedrückt
die Lautstärke wird nicht variiert

 

Landschaft von connemara                                              

Ein häufig nasaler, auf keinen Fall 'süß' klingender Gesang und die Betonung von einigen Konsonanten (l, m, n, r) verstärken den archaischen Eindruck. Es liegt auf der Hand, dass ein solches Lied kaum in Noten zu fassen ist; jede Strophe und jede Darbietung des selben Liedes weist bei guten SängerInnen feine Variationen auf. Da diese Tradition lebt, ist eine Veränderung zu beobachten. Jüngere SängerInnen haben einen zugänglicheren Stil entwickelt. 

Vergleichbare Stilmerkmale finden sich in der Instrumentalmusik, insbesondere bei Slow Airs, was nicht verwunderlich ist: sie sind häufig die Melodien jener alten Lieder. Auch bei den Regionalstilen gibt es Parallelen. Man unterscheidet die drei Sean Nos-Stile aus Munster, Ulster und Connemara mit unterschiedlicher Art der Ornamentierung und kleinerem oder größerem Tonumfang. 
Als gute Sean Nós- SängerInnen gelten Joe Heaney, Maighréad Ní Dhomnaill und Iarla O Lionaird. 
Lorcan MacMathuna verbindet Sean Nos mit anderen Stilen, z.B. Jazz.
Nicht jedes auf gälisch gesungene Lied ist Sean Nós, es geht vor allem um die 'Big Songs', die langen, ernsthaften, alten Lieder. Die gefeierte CD der Pop-Sängerin Sinead O Connor, Sean Nos Nua (neue Lieder), trägt  zur Verwirrung bei.

Lilting

Skiddle-i-del-dom, skiddle-i-del-dee... eine irische Spezialität, bei der Nonsens-Silben auf eine bekannte Lied- oder Tanzmelodie gesungen werden. Nicht immer standen Instrumente zur Verfügung, und das Lilten diente auch als Zeitvertreib bei der Arbeit. Man konnte sich so  die Instrumentalstücke einprägen. Hier eine historische Tonaufnahme.

Kultur der Ermutigung

Wie auch bei sämtlichen Instrumenten gibt es in Irland Wettbewerbe im Sean Nós - Singen. Das Prinzip des Wettbewerbs in Bezug auf künstlerische Äußerungen mag befremden. Ein Gedanke dabei ist, dass der Gesang nicht nur persönlicher Ausdruck der SängerInnen ist, sondern die Überlieferung weitergibt. Dieses 'nachhaltige' Verständnis von Kultur, das die eigene Person als Glied in einer Kette betrachtet, unterscheidet die Iren (und andere Völker) von uns Mitteleuropäern. Außer der Bewertung und der Konkurrenz wirken die Wettbewerbe sicher als Anreiz und der Preis als Anerkennung.

Ein Dialog zwischen FolkmusikerInnen: "What do you do?" -  " I sing". Dies meint nicht, dass die/der letztere automatisch auch Gitarre spielt oder sich sonstwie begleitet. Singen wird anders als in der deutschen Folkszene als hinreichend schwierige Kunst betrachtet, so dass man nicht unbedingt noch ein Instrument gleichzeitig bedienen muss. Dementsprechend ist der Standard der ir. trad.- InstrumentalistInnen in Deutschland oft sehr hoch, wohingegen man herausragende SängerInnen mit der Lupe suchen kann.

Ein anderer Faktor ist, dass in Pubs öffentlich und oft auch unbegleitet gesungen wird. "schhhh...whisht" - bis die ganze Kneipe ruhig ist, dem unbegleiteten Lied zuhört und dem/der Vortragenden anschließend verbale Anerkennung oder auch ein Bier spendet. Diese  Kultur der Ermutigung, von der auch die InstrumentalistInnen in Irland profitieren, bildet den Nährboden für die große Anzahl hervorragender irischer MusikerInnen.

The Story behind the Song

In dieser Serie auf celtic-rock.de betrachte ich die Hintergründe einiger beliebter Songs. Es sind allerdings nicht nur irische. Meist gibt es ein gesellschaftliches Thema, das mit dem Inhalt verbunden ist.

 Follow me up to Carlow  Iren vs. Engländer
 Dirty Old Town und Ewan MacColl 100 Jahre nach der Industriellen Revolution
 Fiddler’s Green – der Song  Leben der Seeleute
 Mairi’s Wedding  nostalgischer Blick auf ländliche Idylle
 Foggy Dew  Osteraufstand 1916
 The Bonnie Ship The Diamond  Walfang 
 The Black Velvet Band  Deportation von Sträflingen nach Australien
 Fairytale of New York  Einwanderer - Weihnachts - Blues
 Loch Lomond / Red is the Rose  Highland - Romantik
 Black is the Colour  Wanderungen eines Liebesliedes
 Fields of Athenry  Hungersnot 1848
  Ordinary Man  arbeitslos unter Margaret Thatcher
  Moving On Song  Diskriminierung der Fahrenden
 Whiskey in the Jar   Straßenräuber im 17. und 18. Jhdt.
 Wild Rover  Pro oder Contra Alkohol?
 Danny Boy  hundert Jahre sind genug
     

Hier geht es zur youtube-Playlist Story Behind the Song, in der alle o.g. Lieder enthalten sind.

 

Ein paar wichtige irische Gruppen

Dies sind keine Lexikonartikel, da sie auch persönliche Wertungen und Eindrücke enthalten. Ich habe mich um flüssig lesbare Texte bemüht. 

  1. Die Clancy Brothers & Tommy Makem

  2. The Chieftains

  3. The Dubliners (1/2)

  4. The Dubliners (2/2)

  5. Planxty

  6. The Bothy Band 

  7. Moving Hearts

  8. The Horslips

 

die Cliffs of Moher an der Westküste

Das Letzte

Der verstorbene schottische Folksänger Hamish Imlach war es offenbar leid, den "Wild Rover" zu bringen. Als umwerfender Entertainer hatte er es auch nicht nötig, darauf zurückzugreifen. Hier ist seine Version:

Wild Rover

1.) I've been a folksinger for twenty-five years
We will sing half the night for the fun and free beers
But now that we're older we both know the score
And I never will play the Wild Rover no more

3.) It's a song that's requested again and again
If I hear it once more it'll drive me insane
The words all sound stupid it just makes me wild
And the tune could be learnt by a two-year old child

2.) I know it's a song, one that pleases the folk
But I have to admit that it just makes me choke
A night with a sore tooth is more fun to me
Than to sing even one verse, never mind two or three

4.) I'll go to a folk club, take a shotgun along
And I'll shoot the first b*stard who asks for that song
And the hangman will say as I fall through the floor
Now you never will play the Wild Rover no more.

  
And it's no, nay, never,
 No, nay, never, no more
Will I play the Wild Rover,
 No, never, no more!


Zeichnung mit freundlicher Genehmigung von TOM
mehr auf www.taz.de


   Leider muss man diesen Text auf die bekannte Melodie singen...

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