
Some facts and
thoughts on celtic culture - to the translation of the
following text below.
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Über die Musikszene hinaus scheint die Beschäftigung mit keltischer Kultur
eine Faszination auszuüben. Ich versuche im Folgenden, den Mythos mit ein paar
Fakten zu erhellen und eine Brücke zur Gegenwart zu schlagen. Eine gut lesbare
Übersicht zum Thema Kelten bietet die Kinder - Suchmaschine blinde
Kuh.
Die
Kelten waren eine Völkergruppe mit gemeinsamer Sprache, die im 1. Jhdt. v.Chr.
weite Teile Europas besiedelte. Ihre Kultur bestand in Mittel- und Westeuropa länger
als ein Jahrtausend. Ihre Blüte lag in der sog. La-Tène-Zeit. Die größte
Ausdehnung des keltischen Siedlungsraumes bestand im 3. Jhdt. v.Chr. Durch das
Vordringen der Römer und Siedlungsbewegungen der Germanen wurden sie an die
westlichen Ränder Europas gedrängt.
Aufdem Festland wurden die Kelten vom römischen Reich assimiliert. Hier verloren sie ihre Kultur und Sprache. Schottland, Irland und Wales, aber auch Cornwall, die Isle of Man, Galizien (Nordspanien) und die Bretagne waren noch Jahrhunderte später keltisch. Da die Kelten zwar eine hoch stehende Kultur, aber keine schriftliche Überlieferung pflegten, ist man auf römische und griechische Quellen angewiesen, um sich ein Bild von ihrer Lebensweise zu machen.
Man
wohnte in Dörfern und betrieb Ackerbau und Viehzucht. Es gab eine
aristokratische Führungsschicht, freie Bauern und Krieger, das halbfreie Volk
und die Unfreien. Die Frauen hatten eine relativ hohe Stellung, wie sich an den
Begräbnisbräuchen (Hügelgräber) ablesen lässt. Dennoch war die Gesellschaft
patriarchalisch organisiert. Die Druiden waren nicht nur für die Götterverehrung
zuständig (Teutates, Belenus etc. s.Asterix), sondern auch als Barden für die
Überlieferung von poetischen Erzählungen sowie für die Rechtssprechung
und das Deuten der Zeichen für die Zukunft.
Die Kelten waren Meister der Metallbearbeitung. Waffen, Schmuck oder Kessel mit typischen keltischen Verzierungselementen, aber auch Keramik und Steinmetzarbeiten sind erhalten geblieben.Durch das Aufkommen des Christentums erhielt die keltische Kultur einen Entwicklungsschub. Die Handschriften der Klöster verschmolzen christliche mit nichtchristlichen Elementen und wurden europaweit berühmt. Das Repertoire an Knoten, verschlungenen Linien oder Spiralen erwies sich als vielseitig und wandelbar.
Die keltischen Völker an den westeuropäischen Rändern
wurden über Jahrhunderte von der Herrschaft der Mehrheits-Kultur (England,
Frankreich, Spanien) dominiert. Dies hatte Rückwirkungen auch auf die
Kultur, an der die Schotten, Iren oder Bretonen umso erbitterter festhielten und
sich mit ihr identfizierten. Natürlich blieb die Repression nicht folgenlos.
Die lange verbotenenen Sprachen und die überlieferte Musik führten ein
Schatten- und Nischendasein.
Die nationalen Bewegungen im Europa des 19. und frühen 20.
Jahrhunderts gingen auch an den keltischen Völkern nicht spurlos vorbei. Die
einheimischen Sprachen wurden wieder gelernt und die politischen Bewegungen,die
Autonomie anstrebten, erstarkten. Die Sprachen Manx und Cornish haben nur als
Zweitsprachen überlebt, da ihre letzten muttersprachlichen Sprecher verstorben
sind. Gälisch wird in den Gaeltacht-Gebieten Irlands vornehmlich an der
Westküste noch als Erstsprache gesprochen und landesweit in den Schulen
unterrichtet.
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Dass
die Kelten ihre eigene Musik hatten, wird durch griechische Quellen nahegelegt.
Wie diese geklungen hat, kann man nur mutmaßen. Sie werden wie andere
Völker im indogermanischen Raum ihre Tänze mit Trommeln aus Tierfell und
Flöten aus Knochen oder Holz begleitet haben. Bodhran (Rahmentrommel)
und Tin Whistle oder Querflöte sind heute noch tragende Instrumente, mit denen
die keltische Musik identifiziert wird. Hinzu kommen Dudelsäcke und die Harfe.
Der
Harfe werden seit altersher besondere Qualitäten zugesprochen, als
Engelsinstrument stellt sie quasi die Verbindung zwischen Himmel und Erde her.
Das
Spezielle an der keltischen Kultur war die Verbindung zwischen Spiritualität,
Poesie und Musik in den Werken der Barden. Sie schufen nach langjähriger
Ausbildung durchstrukturierte Kunstwerke im Auftrag der Fürsten und Könige.
Ihre Inspiration bezogen sie aus dem Glauben an eine unsichtbare Parallelwelt
der Götter und Geister. Mit der alltäglichen Gebrauchsmusik hatte die Aufgabe der Barden, von
Geschehnissen zu berichten und sie künstlerisch zu überhöhen, nichts zu tun.
Das Bardenwesen hat sich etwa in Wales erstaunlich lange gehalten. Reisende
Harfenspieler wie den berühmten Komponisten Turlough O'Carolan gab es in Irland noch im
18. Jahrhundert.
Schriftliche Aufzeichnungen „keltischer“ Musik beginnen erst im 17. Jhdt. und betreffen die
traditionelle
Musik Irlands, Schottlands und der Bretagne. Dass die mündliche Überlieferung
erheblich länger zurückreicht, schließe ich aus den verwendeten Kirchentonarten.
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Wie der irische Journalist Fintan O'Toole schreibt, ist die Kreisform
(wie im übrigen Europa, A.K.) die
Essenz des keltischen Tanzes. Parallelen zu den verschlungenen, un-endlichen
Figuren keltischer Kunst liegen nahe.Für O'Toole repräsentiert der
immer gleiche Weg der Tänzer den Lebenskreis. Die Musik mit ihren
Variationen steht dagegen für die Ereignisse und Wechselfälle des Lebens.
(zitiert von Skinner-Sawyers)
Natürlich gab es in den keltischen Ländern auch noch andere Formen des Tanzens. Reels und Jigs wurden an der Straßenkreuzung oder im Haus getanzt. Die jeweils modernen Tänze wurden aus anderen Ländern Europas importiert und adaptiert: Hornpipe, Polka, Mazurka, Quadrille. Landestypische Formen wie der Strathspey in Schottland blieben erhalten. In der Bretagne tanzt man Gavotte, An Dro oder Laride in Kreisen oder Reihen und oft in dreiteiligen Sets.
Heute assoziiert fast jeder „keltisches“ Tanzen mit Stepptanz. Diese
Tanzform ist uralt und nicht nur auf die Kelten beschränkt. Seit dem 17. Jahrhundert ist sie für Schottland
nachgewiesen. In Irland verbreitete sich der Stepptanz ein Jahrhundert später.
Idealerweise bleibt der Oberkörper des Tänzers oder der Tänzerin unbewegt,
während die Füße sehr schnelle, kunstvolle Schritte ausführen.
Ironischerweise förderte die katholische Kirche, die einiges unternommen hat,
um das „sündige“ Tanzen einzuschränken, den Stepptanz für junge
Mädchen seit den 1930er Jahren. Dieser erforderte nämlich keinen
Körperkontakt mit dem anderen Geschlecht. Stepptänze wurden auch in den
Pausen zwischen den geselligen Paartänzen aufgeführt.
Mit dem Erscheinen von „Riverdance“ im Fernsehen und auf den Showbühnen 1994
war das Image des irischen Tanzes als Schautanz weltweit festgelegt. Für mich hat das Tanzen
auf einer Bühne in Fantasiekostümen (und mit Perücken?) wenig mit Volkstanz
zu tun. Zum Glück lebt das Tanzen auch
noch in anderen Formen weiter, s. Seite Volkstanz.
Das Tanzen von mehreren Paaren mit bestimmten Figuren kann man bei einem sog.
ceilidh erleben.
Ein kenntnisreiche Einführung und detaillierte Tanzbeschreibungen enthält:
| Wiltrud Werner, Tänze aus Irland, Dieter Balsies Verlag Kiel 1997 |
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Vor fünfzig Jahren begann ein zaghafter Aufschwung der keltischen Musik.
Der phänomenale Erfolg der Clancy Brothers mit irischen Songs in den USA wirkte
auf ihr Herkunftsland zurück. Seán Ó Riada brachte mit seinen
Orchester-Arrangements der traditionellen irischen Musik wieder mehr
Aufmerksamkeit, die Chieftains konnten diesen klassisch beeinflussten Stil durch
ihre Aufgeschlossenheit für neue Einflüsse bis in die Gegenwart fortschreiben.
Künstler aus Irland, Schottland und der Bretagne tourten ab den Sechziger
Jahren in Mitteleuropa, was wiederum mehrere Generationen dort beeinflusste. Man
denke nur an den phänomenalen Erfolg, den die Dubliners seit 40 Jahren in
Deutschland haben.
Die Musiker in den keltischen Ländern würden ihre Musik zweifelsohne als irisch, walisisch, schottisch etc. bezeichnen, nicht als keltisch. Die pan-keltische Idee spielte zwar während des Revivals eine Rolle, bestimmte jedoch nicht so sehr die Identität. Als Aushängeschild könnte man die Gruppe „Boys of the Lough“ betrachten. Hier spielten ein Schotte, ein Shetlander, ein Ire und ein Nordengländer gemeinsam, und die Musik passte prima zusammen.
Was
heute die Rubrik „Keltisch“
in den CD-Geschäften füllt, ist dagegen eher eine Erfindung der
Musikindustrie. Angefangen haben mag es mit der Gruppe Clannad aus Donegal, die
ihre musikalische Familientradition mit modernen akustischen Arrangements sehr
erfolgreich fortsetzte. Einem breiterem Publikum bekannt wurde sie durch die
Filmmusik zu „Harry's
Game“. Die Musik entwickelte sich hin zu New Age - Wohlklängen mit
ätherischer Frauenstimme. Keyboarderin Enya, Jüngste aus der Clannad-Sippe, brachte diesen Sound
zu Perfektion. Die Entspannungsklänge aus dem Studio verkaufen sich in den USA,
aber auch bei uns glänzend. Die Corrs fügten als Markenzeichen ein paar
authentisch klingende Geigentakte in ihre Popstücke ein und der Erfolg gab
ihnen Recht.
Die sehr robuste und attraktive keltische Musik scheint kreative Künstler geradezu herauszufordern, sie mit anderen Musikstilen zu vermischen. Der englische Folk Rock von Steeleye Span und Fairport Convention hatte eine deutliche keltische Einfärbung. Die Moving Hearts mischten Irisches erfolgreich mit Funk und Jazz. Anfang der achtziger Jahre erschienen die Pogues auf der Bildfläche und kreierten den Folk Punk. Die aktuellen Gruppen Afro Celt Sound System und Salsa Celtica gehen mehr in Richtung Weltmusik.
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Im 18. Jahrhundert wurden in England und auf dem Kontinent die Kelten als „edles
Naturvolk“ plötzlich chic. Auch deutsche Dichter
wie Schiller und der Komponist Mendelssohn griffen keltische Mythen auf. F. G.
Herder wurde auch durch diese zeitgeistige Strömung zur Beschäftigung mit dem
deutschen Volkslied angeregt. Das Epos des
Schotten McPherson vom Helden Ossian wurde in zahlreiche Sprachen
übersetzt, wobei
erst nachträglich allgemein bekannt wurde, dass es sich um eine zeitgenössische
Kunstdichtung handelte und nicht um einen uralten Mythos.
Dabei
waren die damaligen Nicht-Kelten von ähnlichen Vorstellungen fasziniert wie die
heutigen. Anziehend war und ist das Märchenhaft-Magische, die Vorstellung einer
heilen, übersichtlichen Welt, in der jeder seinen festen Platz hat, der
Vorrang, den das Glauben und Fühlen vor dem Denken haben. Ein
kräftiger Schuss Naturmystik ergänzte die Mixtur. Insofern
war die „Keltendämmerung“
ein Gegenprogramm zur Philosophie der Aufklärung, die auf den Gebrauch des
Verstandes setzt. In
diesem Sinne war sie ein Bestandteil der geistesgeschichtlich als „Romantik“
bezeichneten Epoche, die Anfang des 19.Jahrhunderts als Reflex auf die Französische
Revolution und die antinapoleonischen Nationalbewegungen ganz Europa erfasste.
Für
die Nachkriegsgeneration in Deutschland war es leicht, sich mit den keltischen
Völkern zu identifizieren: mit den Iren etwa, die in ihrer Geschichte eben die
Opfer und nicht wie die Deutschen im 20. Jahrhundert eher die Täter waren. Die
Liebe zu allem Irischen sagt insofern mehr über uns selbst als über das Objekt
unserer Sehnsucht aus.
Im Film „Titanic“
sind die einfachen, rechtschaffenen Leute die Iren. Sie tanzen im Unterdeck
zu Reels und Polkas. Die herzlosen, reichen Leute auf dem oberen Deck haben
moderne Tanzmusik - aber weniger Spaß.
Einen
wichtigen Gedanken hat der bretonische Harfenist Alain Stivell geäußert:
„Ich
glaube, vielleicht das größte Problem in der Welt heute ist, dass so viele
Leute entwurzelt sind. Sie sind von ihren Wurzeln
abgeschnitten, haben ihre Identität verloren und den Sinn ihrer Verbindungen
zur Welt. Die keltische Kultur kann uns wieder verbinden, weil ihre Wurzeln bis
zum Beginn der westlichen Zivilisation zurückreichen. In anderen Kulturen sind
die Wurzeln gekappt worden, speziell durch den Imperialismus. Ich glaube dies
ist der Grund, warum jüngere Europäer die nicht in keltischen Ländern leben,
etwas tief in ihrem Innersten fühlen wann immer sie keltische Musik hören“.
zitiert nach: June Skinner - Sawyers, Celtic Music - A Complete Guide, Da
Capo Press, USA 2000.
Dies
suggeriert allerdings, dass die keltische Musik völlig rein und unverfälscht
die Jahrhunderte überdauert hat, was nicht ganz richtig ist. Nehmen wir mal die
irische Musik:
Der Reel stammt angeblich aus Schottland, der Jig ist vermutlich mit der
italienischen Gigue verwandt, die Polkas kommen aus Böhmen, Hornpipes wurden in
England, aber wohl auch in Norddeutschland getanzt.
Schottische (keltisch) und skandinavische Geigenmusik (nicht-keltisch)
auseinanderzuhalten, ist nicht immer einfach, man denke an die Shetland-Reels.
Bei den Liedern wird es noch schwieriger, da sie frei in den britischen Inseln
umher, nach Amerika und wieder zurück gewandert sind. Es amüsiert mich immer,
wenn Lieder, die ich aus England kenne, den Iren zugeschrieben werden - weil sie
gut sind.
Aber vielleicht ist da doch was an der keltischen Musik, das sie kennzeichnet. Skinner- Sawyers beschreibt es als den Funken, das enge Beieinanderliegen von Freude und Traurigkeit. Fassen und definieren wird man diesen Funken nicht können. Es gibt aber sicherlich eine emotionale Qualität in der keltischen Musik, die wir sanderswo vermisst haben.
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The
celts were a number of tribes who shared a common language and inhabited large
areas of Europe during the first century BC. Their culture prevailed in middle-
and western Europe for more than a thousand years. It flourished during the
so-called La Tène period. The area inhabited by celts reached its largest
expanse during the 3rd century BC. The conquering of the Romans and
movements of Germanic tribes pushed the celts to the westernmost areas of
Europe.
On the continent the celts were assimilated by the Roman Empire. Here they lost their own language and culture. Scotland, Ireland and Wales, but also Cornwall, the Isle of Man, Galicia (northern Spain) and die Brittany were still celtic centuries later.
As the
celts possessed a highly-rated artistic culture but did not use writing to pass
on their knowledge and poetry you have to rely on Greek and Roman authors to get
a picture of their life.
The celts usually lived in villages. They tilled crops and bred cattle. Their
was a leading class of aristocrats, free farmers and warriors, the half-free
people and the unfree. Women had a relatively high social position as can be
told from their burials. Despite this celtic society was organized in a
patriarchal way.
The druids’ task was not only the
worship of the Gods (Teutates, Belenus etc) but jurisdiction, proliferation of
bardic tales and foreseeing the future.
The celts were master
craftsmen. They worked with metal (weapons, jewellery, kettles) which showed
typical decorative ornaments. They also produced ceramics an stonemasonry .
The celtic peoples situated at the western edge of Europe were dominated by the ruling majority (Spain, France, England) over many centuries. This had repercussions. The long-time forbidden languages and music only just survived in their niches.
The national movements common in Europe during the 19th and early 20th century did not leave the celtic peoples untouched. The indigenous languages were learned again and political aspiritions towards political autonomy strengthened. Manx and Cornish survived only as second languages as their last native speaker died. Gaelic is spoken in the Gaeltacht areas of Ireland mainly on the west coast and taught in schools throughout the country.
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Greek
authors noted that the celts had their own music. They way it sounded can only
be guessed at. They presumably accompanied their dances with drums made of
animal skins and bone or wooden flutes. Celtic music is still
largely identified with bodhran (frame drum) and tin whistle or flute.The
two other characteristic instruments are bagpipes and harp. Special
qualities have been attributed to the harp for ages. As instrument of the angels
it seemed to connect heaven and earth.
The special mark of celtic culture was the combination of spirituality, poetry and
music in the works of the bards. They created highly structured works of art for
their masters, the kings and noblemen. They drew their inspiration from an
invisible Otherworld of gods and ghosts which can't be examined in detail within
these pages. Their task to report and appraise had nothing to do with the
everyday music of the common folk. The professional bards existed for an
astonishingly long time e.g. in Wales. Harpers like the famous composer Carolan
still travelled Ireland in the 18th century.
Written notes of celtic music only begin in the 17th century and refer to traditional music of Ireland, Scotland and Brittanny. Because of the greek modes used I assume that the oral tradition of these countries reaches back to far earlier times.

As the irish journalist Fintan O'Toole writes the circular form, repetitive
and predictable, is the essence of celtic dancing (as for the rest of Europe,
A.K.) . This invites comparisons with
the knotted, never-ending ornaments of celtic art. For O'Toole the
ever-repeated path of the dancers stands for the cycle of life. The music with
its variations and ornamentation on the other hand stands for the
un-predictability of events. (quoted by Skinner-Sawyers)
Of course there were other forms of dances and dancing. Reels and jigs were danced to at he crossroads or in the house. The dances of the day were imported from other countries and adapted: hornpipe, polka, mazurka, quadrille. Some specific dances were maintained as well like the strathspey in Scotland. In Britanny dances like the gavotte, an dro or laride are danced in circles or lines and often in three-part suites.
Today everybody associates 'celtic' dancing with step dancing. This type of dancing is ancient but it was only documented for Scotland in the seventeenth century. It spread in Ireland one century later. Ideally the top half of the dancer stays rigid while he or she performs fanciful footwork. Ironically the catholic church who had done a lot to oppress dancing encouraged young girls to take up step-dancing during the 1930s as it did not involve physical contact with the opposite sex.
With the appearance of Riverdance on TV in 1994 the image of Irish dancing was fixed world-wide. To me dancing on a stage dressed in fancy costumes (and even whigs?) has little to do with folk dancing. Luckily dancing in a more community-oriented sense is still alive. See folk dancing. In Ireland a dance event for several couples to perform given steps and figures is called a ceilidh.

Fifty years ago after the war a slow uprise of celtic music could be noted in its home
countries. The phenomenal
success of the Clancy Brothers with their Irish songs in the USA certainly had
some influence in their mother country. Seán Ó Riada brought attention
towards traditional Irish music using orchestral arrangements. The Chieftains
continued in a classically influenced but open-minded style to this day.
Artists from Ireland, Scotland and Britanny have toured Central Europe since the
Sixties and had quite an impact on severeal generations. Just think of the
phenomenal success the Dubliners have been having in Germany for 40 years.
Singers or players in Celtic countries would no doubt class their music as Irish, Welsh, Scottish etc., not as Celtic though. The pan-celtic idea played a part during the revival but in did not determine people's identitiy in that respect. As a sign you can consider the group "Boys of the Lough". Here a Scotsman, a Shetlander, an Irishman an an Englishman from the border country played together. Their music fitted together very well.
What
fills the CD racks in the shops is more of an invention by the music industry.
It may have begun with the group Clannad from Donegal who perpetuated their
musical family tradition very successfully with modern acoustic arrangements.
They became know to a wider audience through their film music for "Harry's
Game". Their music developed towards calming New Age - sounds with an
ethereal woman's voice. Keyboarder Enya, youngest of the Clannad siblings,
brought this genre to
perfection. These relaxing sounds sell very well in the US but also in Europe.
The Corrs added some authentic-sounding snippets of fiddle tunes to their pop
songs as a trade-mark and success proved them right.
There appears to be something about Celtic music, robust and attractive as it
is, that provokes creative artists to cross musical borders with it. Even
English Folk Rock as played by Fairport Convention and Steeleye Span had a
Celtic tinge to it. Moving Hearts successfully mixed Irish trad. with funk and
jazz. The Pogues appeared on London's
rock scene in the early eighties and created Folk Punk.Today's groups
Afro Celt Sound System and Salsa Celtica venture into World Music.
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During the 18th century the
"celtic twilight" came over England and continental Europe. Even German writers
like Schiller and the composer Mendelssohn took an interest in celtic subjects.
James McPhersons poem of celtic hero Ossian was translated into numerous languages. However
the Non-Celts were fascinated by similar ideas as our contemporaries. They were
and are attracted by the mythical and magical, the imagining of an intact,
simply- structured society in which every person has its fixed place, the
dominance of feeling and believing over thinking. Thus the celtic twilight
movement was directed against the philosophy of Enlightenment which promotes the
use of reason.
The
post-war generation in Germany found it easy to identify with celtic peoples.
Take the Irish for example. In their history they were always the victims
opposed to the Germans who figured as oppressors and attackers during the 20th
century. Thus the wide-spread love for all things Irish tells more about the
Germans than about the object of their desire.
In the film "Titanic" the poor and honest people are the Irish. On the
lowest decks they dance to reels and polkas. The upper class on the decks above
has got modern dance music. Where would we rather be?
Breton
harper Alain Stivell makes an important point:
"I believe that perhaps the main problem in the world today is that so many
people have been uprooted. They have been cut off from their roots and have lost
their identities and sense of connection to the world. Celtic culture can
reconnect usbecause its roots go right back to the beginning of western
civilization. In other cultures the lines have been broken, especially by
imperialism. I believe this is why younger Europeans who do not live in the
Celtic countries feel something deep inside whenever they hear Celtic
music."
quoted from June
Skinner - Sawyers, Celtic Music - A Complete Guide, Da Capo Press, USA
2000.
This suggests though that Celtic music survived the centuries pure and undiluted
- which is not quite right. Let's look at Irish music. The reel supposedly came
from Scotland, the jig is likely to be related to the Italian gigue, polkas came
from Bohemia, hornpipes were not only danced in England but probably in northern
Germany as well.
Scottish (celtic) and Scandinavian fiddle music (non-celtic) is not alway easy
to tell apart; just think of Shetland reels. With songs it is even more
difficult as they moved around freely all over the British Isles, to America and
back. I alway find it amusing when songs which I know from England are classed
as Irish - because they are good.
But maybe still there is something about Celtic music which makes it stand out. Skinner - Sawyers calls it the "spark" and mentions how close joy and sadness often are. This spark defies to be grasped. But surely there is an emotional quality which we missed elsewhere.
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